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Kategorie

Systembetrieb

Durchschnittlicher Stundensatz

89 EUR/Stunde

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16

Was ist VM?

Als virtuelle Maschine (VM) wird in der Informatik die Software-technische Kapselung eines Rechnersystems innerhalb eines lauffähigen Rechnersystems bezeichnet. Die virtuelle Maschine bildet die Rechnerarchitektur eines real in Hardware existierenden oder eines hypothetischen Rechners nach. Es werden zwei Arten virtueller Maschinen unterschieden. Systembasierte virtuelle Maschinen bilden einen realen Rechner so vollständig nach, dass Betriebssysteme, die für ihn entworfen wurden, sich auf der virtuellen Maschine genauso wie auf dem entsprechenden realen Rechner ausführen lassen. Beispiele für bekannte Produkte oder Komponenten, die systembasierte virtuelle Maschinen realisieren, sind VMware Workstation sowie vSphere von VMware bzw. Broadcom, VirtualBox von Oracle, Parallels Desktop for Mac von Parallels, Xen von Citrix, Hyper-V in Windows und KVM in Linux. Prozessbasierte virtuelle Maschinen erlauben lediglich, einzelne Programme abstrahiert von der Ausführungsumgebung einer realen Rechnerarchitektur auszuführen, indem sie eine darauf aufbauende Laufzeitumgebung bereitstellen. Meist werden solche virtuellen Maschinen für mehrere reale Rechnerarchitekturen bereitgestellt, so dass die Anwendung nur einmal compiliert werden muss, wodurch Bytecode für eine hypothetische Rechnerarchitektur entsteht, der dann durch den Interpreter oder Just-in-time-Compiler der unterschiedlichen virtuellen Maschinen auf allen realen Plattformen ohne Änderung ausgeführt werden kann. Bekannte Beispiele solcher Umgebungen mit entsprechenden virtuellen Maschinen sind die Java-Laufzeitumgebung als Teil der Java-Plattform und die Common Language Runtime (CRL) als Teil des .NET Frameworks.

Dieser Text basiert auf dem Artikel Virtuelle Maschine aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Lizenz Creative Commons CC BY-SA 4.0. Eine Liste der Autoren ist in der Wikipedia verfügbar.