Alpine Linux ist eine auf musl und BusyBox basierende Linux-Distribution, die in erster Linie für „Power-User entwickelt wurde, die Sicherheit, Einfachheit und Ressourceneffizienz schätzen“. Sie verwendet einen gehärteten Kernel und kompiliert alle Programme des Benutzerraums standardmäßig als position-independent Code mit Schutz vor Pufferüberlauf.[3] Seit 2016 wird bei Docker, einer Software für Containervirtualisierung, überwiegend Alpine Linux als virtuelles Betriebssystem der Container eingesetzt.[4] Hierdurch stieg das allgemeine Interesse an der Distribution erheblich, außerdem entstanden personelle Verflechtungen.[5] Ein Fork von Alpine Linux, postmarketOS, wurde entwickelt, um auf mobilen Geräten zu laufen.
Geschichte
Ursprünglich begann Alpine Linux als ein Fork des LEAF-Projekts.[6] Die Mitglieder von LEAF wollten weiterhin eine Linux-Distribution, die auf eine einzige Diskette passt, während die Entwickler von Alpine Linux einige größere Pakete wie Squid und Samba sowie zusätzliche Sicherheitsfunktionen und einen neueren Kernel mit einbeziehen wollten. Eines der ursprünglichen Ziele war es, einen Rahmen für größere Systeme zu schaffen; obwohl es für diesen Zweck verwendbar ist, ist dies mittlerweile kein primäres Ziel mehr.
Versionen
Veröffentlichung[7]
Aktualisierungen bis
Eigenschaften
/etc speichert (mit der Option, weitere Verzeichnisse hinzuzufügen). Dies ermöglicht Alpine, in anspruchsvollen eingebetteten Umgebungen zuverlässig zu arbeiten oder (teilweise) partielle Festplattenausfälle zu überleben, wie sie manchmal in öffentlichen Cloud-Umgebungen auftreten.Weblinks
- Offizielle Website
- Offizielles Wiki
- Paul Krill: Hardened Node.js distro comes to Docker-friendly Alpine Linux. Computerworld.com.au. 18. April 2017, abgerufen am 31. Dezember 2017.
- Paul Krill: Container-friendly Alpine Linux may get Java port. Infoworld.com. 24. Februar 2017, abgerufen am 31. Dezember 2017.
- Kristian Kißling: Alpine-Linux 3.0.0 mit Musl Libc. Linux-Magazin. 5. Juni 2014, abgerufen am 31. Dezember 2017.
- Adrian Bridgwater: Alpine Linux is an OS at a new peak of binary packaging. Computerweekly.com. 25. Mai 2017, abgerufen am 31. Dezember 2017.
Einzelnachweise
- ↑ Shiz …: Alpine License information. 14. Juni 2017, abgerufen am 8. Januar 2019.
- ↑ alpinelinux.org. (abgerufen am 20. Juni 2026).
- ↑ https://alpinelinux.org/about/
- ↑ Michael Plura: Federleicht. 2019, abgerufen am 16. September 2020.
- ↑ Swapnil Bhartiya: Meet Alpine Linux, Docker’s Distribution of Choice for Containers. 28. März 2017, abgerufen am 16. September 2020.
- ↑ linux.leaf.devel – Re: [leaf-devel] 2.6.x kernel support? - msg#00039 – Recent Discussion OSDir.com. Archiviert vom am 14. Mai 2016 (englisch).
- ↑ a b https://alpinelinux.org/posts/ NEWS ARCHIVE
- ↑ https://alpinelinux.org/releases/ RELEASE BRANCHES
- ↑ Michael Larabel: GrSecurity Kernel Patches Will No Longer Be Free To The Public. In: phoronix.com. 26. April 2017, abgerufen am 27. Juni 2025 (englisch): „The GrSecurity initiative that hosts various out-of-tree patches to the mainline Linux kernel in order to enhance the security will no longer be available to non-paying users.“
- ↑ Alpine 3.8.0 released | Alpine Linux. Abgerufen am 24. Juni 2023.